07.09.2018 | Förderbereich Forschung
Projektpartner Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Stuttgart

Designer Nanostrukturen für kontrastmittelverstärkten Ultraschall

Ultraschallkonstrastagenzien (UKAs) sind essentiell für die medizinische Bildgebung. Momentan werden hierfür Mikrobläschen verwendet, die passiv im Blutstrom diffundieren. In diesem Projekt sollen mit einer vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme entwickelten Fabrikationsmethode hohle, magnetische Nanostrukturen als neuartige UKAs hergestellt werden. Diese Nanostrukturen würden erstmalig aktiv steuerbar sein und würden nicht nur die multimodale Ultraschallbildgebung ermöglichen, sondern auch neue kombinierte Diagnose-Therapie Möglichkeiten eröffnen. In Zukunft könnten mit diesem Ansatz UKAs gezielt an Gebieten von Interesse (z. B. Tumoren) angereichert werden. Die Wissenschaftler werden die Viabilität neuer biomedizinischer Anwendungen für Nanostrukturen als biokompatible Container erforschen. Im Falle des Projekterfolgs würden sie zum ersten Mal aktive, multimodale Schwimmer aus frei designbaren Nanostrukturen (bzgl. Form & Material) als hochmodulare Ultraschallkontrastmittel vorstellen.

pf.is.mpg.de


Kontakt: Hanna Reiss | Projektadministratorin
hanna.reiss@vector-stiftung.de | Telefon: +49 711 80670-1179