Housing First in Baden-Württemberg

GEFÖRDERTES PROJEKT

Housing First in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg fördert zusammen mit der Vector Stiftung sechs „Housing First“-Projekte in Baden-Württemberg, die in einem partizipativen Verfahren ausgewählt wurden.

Sechs Housing First-Projekte

Konzept

„Housing First“, also „die Wohnung zuerst“ ist ein innovativer, wirkungsvoller Ansatz in der Wohnungslosenhilfe, der z.B. in den USA und Finnland umgesetzt und auch in Deutschland erprobt wird.

Wohnungslose Menschen erhalten durch Housing First eine Wohnung mit unbefristetem eigenem Mietvertrag und werden bei Bedarf sozialpädagogisch begleitet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von anderen Angeboten, bei denen die eigene Wohnung meist am Ende eines langen Weges steht und Notübernachtung, Aufnahmehäuser und betreute, zum Teil stationäre Wohnformen durchlaufen werden. So dauert es meist Jahre, bis Betroffene wieder über eine eigene Wohnung verfügen können.

Housing First stellt die Wohnung an den Anfang und ist überzeugt: Wenn die ständige Sorge um den eigenen Wohnraum wegfällt, können auch die eigenen Probleme und Herausforderungen mit sozialpädagogischer Unterstützung angegangen werden. Die Wirkung von Housing First ist inzwischen in vielen Studien erwiesen.

Vernetzung

Die dreijährigen Modellprojekte sollen in ein kommunales Gesamtkonzept zur Überwindung der Wohnungslosigkeit eingebunden werden. Während der Laufzeit der Projekte finden jährlich zwei Vernetzungstreffen statt, die den Erfahrungsaustausch zwischen den Modellprojekten und damit den Projekterfolg befördern.

Weitere Informationen beim Sozialministerium:

Sozialministerium Baden-Württemberg

Projektpartner

Weitere Projekte

  • Interkulturelle Sprachmittler an Mannheimer Schulen
  • NUKI – Kinderschutz in Unterbringungen für Geflüchtete