Dreiphasenverfahren zur CO₂-Abtrennung aus Luft
Die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT arbeitet an einem neuartigen Verfahren zur Abtrennung von CO₂ direkt aus der Atmosphäre.
Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojekts steht die Entwicklung eines sogenannten Dreiphasenverfahrens, das sich grundlegend von den bisher etablierten Zweiphasenprozessen unterscheidet. Während konventionelle Ansätze meist nur zwei Phasen – beispielsweise gasförmig und flüssig – nutzen, werden bei diesem Verfahren gezielt gasförmige, flüssige und feste Komponenten kombiniert.
Durch diese innovative Herangehensweise kann das CO₂ besonders energieeffizient gebunden und anschließend wieder freigesetzt werden. Damit adressiert das Projekt eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende, nämlich die effektive und nachhaltige Rückgewinnung von Kohlendioxid. Die neu gewonnenen Möglichkeiten zur CO₂-Abtrennung bieten zudem Potenzial für die weitere Nutzung des gebundenen CO₂, was neue Wege im Bereich der Kreislaufwirtschaft und des Klimaschutzes eröffnen könnte.
Weitere Informationen: DVGW-EBI
[Foto: Matthias Bitsch]
Kontakt: Dr. Kristine Bentz | Leiterin Forschungsförderung
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