Das „Neuromorphe Computing“ realisiert Informationsspeicherung und -prozessierung nach dem Vorbild biologischen Neuronen und Synapsen: Denken, Lernen und Erinnern wird übersetzt in siliziumbasierte Elektronik. In diesem Projekt werden HfO2-Memristoren als künstliche Synapsen untersucht: Sie erlauben dutzende Einstellmöglichkeiten des elektrischen Widerstandes, arbeiten bei niedrigen Schaltspannungen und sind kompatibel mit Silizium. Das Ziel von Professorin Martina Müller und ihrer Arbeitsgruppe ist es, „synaptische Denkzellen“ zu entwickeln und die mehrstufigen dynamischenWiderstandsänderungen im Betrieb (in operando) mit Hilfe von Photoelektronenspektroskopie zu untersuchen.
GEFÖRDERTES PROJEKT
In operando Spektroskopie memristiver Metall-Oxide
Projektpartner
Universität Konstanz
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