Mikroalgen als Schlüssel zur CO₂-Speicherung und Nährstoffrückgewinnung

GEFÖRDERTES PROJEKT

Mikroalgen als Schlüssel zur CO₂-Speicherung und Nährstoffrückgewinnung

Ein Forschungsteam der Universität Konstanz arbeitet an der Entwicklung stabiler Mikroalgengemeinschaften, die für die nachhaltige CO₂-Fixierung und Biomasseproduktion in nährstoffreichen Abwässern eingesetzt werden können.

Im Unterschied zu bisherigen Ansätzen, die meist auf einzelne Mikroalgenarten setzen, ermöglichen vielfältige Mikroalgengemeinschaften eine besonders effiziente Bindung von Kohlenstoff. Dabei ist keine aufwändige Kontrolle der einzelnen Arten notwendig, was den Prozess deutlich vereinfacht und zugleich die Effizienz steigert.

Langfristig bieten diese mikrobiellen Systeme großes Potenzial für den Einsatz in kommunalen Kläranlagen. Sie könnten dazu beitragen, atmosphärisches CO₂ direkt zu binden und gleichzeitig wichtige Nährstoffe wie Phosphat und Stickstoff aus dem Abwasser zurückzugewinnen. Somit leistet das Projekt einen vielversprechenden Beitrag zu Klimaschutz, Gewässerökologie und einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Limnologie Uni Konstanz

 

[Foto: Uni Konstanz]

 

Projektpartner

Universität Konstanz

Weitere Projekte

  • CNA: Carboxy-verbrückte, dynamische DNA-Oligomere
  • Nachhaltige Produktion biobasierter Aminosäuren aus Ethanol durch bakterielle Bioprozesse
  • Verwendung von N-heterocyclischen Fulvalenen für die milde und katalytische Reduktion von Kohlenstoffdioxid