ORIGIN: ORIGami-INspirierte Roboterkinematiken für die Mikrochirurgie
Das Projekt ORIGIN widmet sich der Entwicklung und Erforschung neuartiger Roboterkinematiken, die von Origami-Prinzipien inspiriert sind.
Ziel ist es, innovative Lösungen für die Mikrochirurgie zu schaffen, die sich durch Kosteneffizienz, Faltbarkeit und höchste Präzision auszeichnen. Die Roboter sollen insbesondere dazu beitragen, mikrochirurgische Eingriffe weltweit zugänglich zu machen – auch für kleinere Kliniken sowie für Regionen mit begrenzten Ressourcen.
Ein zentraler Ansatz besteht in der Nutzung von Festkörpergelenken und der monolithischen Fertigung. Durch die gezielte Kombination von Mehrweg- und Einwegkomponenten werden technologische Barrieren überwunden und gleichzeitig hohe Anforderungen an Ressourceneffizienz und Frugalität erfüllt. Diese Konstruktion ermöglicht es, die Vorteile der Origami-Technik gezielt in den medizinischen Alltag zu übertragen.
Als konkretes Anwendungsszenario dient die Ophthalmochirurgie. Hier soll untersucht werden, wie sich Origami-inspirierte Roboterkinematiken für mikrochirurgische Eingriffe einsetzen lassen und welche Potenziale sich daraus für die Verbesserung und Vereinfachung der chirurgischen Abläufe ergeben.
Weitere Informationen: Institut für Medizingerätetechnik
[Foto: Uni Stuttgart]
Kontakt: Dr. Kristine Bentz | Leiterin Forschungsförderung
kristine.bentz@vector-stiftung.de | Telefon: +49 711 80670-1181
