„Man muss ja vom Reden ins Tun kommen.“ Dieser Satz von Landwirtschaftsberater Hans Koch bringt ziemlich gut auf den Punkt, was uns am Projekt „Wasser, Boden, Agroforst“ gefällt.
Im Südschwarzwald wird gemeinsam ausprobiert, wie Landschaften widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Starkregen werden können. Es geht um Wasserrückhalt, gesunde Böden und Agroforst. Ein Beispiel ist der freiwillige Wasserschutz in Stühlingen: Gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten entwickeln Naturpark, Kommune und Landkreis Maßnahmen, die weniger Nitrat ins Grundwasser gelangen lassen sollen. Die Universität Hohenheim misst und untersucht, ob sie tatsächlich wirken.
Spannend ist auch die Zusammenarbeit hinter dem Projekt: Gleich sieben Stiftungen (CHRYSANTIL Stiftung, Eva Mayr-Stihl Stiftung, Heidehof Stiftung, Josef Wund Stiftung, Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, Robert Bosch Stiftung, Vector Stiftung) engagieren sich gemeinsam, ergänzt durch öffentliche Förderung. So wird ein Vorhaben möglich, das Wissenschaft und Praxis verbindet und Lösungen entwickelt, die vor Ort funktionieren und auch anderswo Impulse geben können.
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