02.08.2021 | Förderbereich Bildung
Projektpartner Universität Tübingen

Fehlvorstellungen zur Elektrizitätslehre beheben

Die Elektrizitätslehre stellt viele Lernende in Schule und Hochschule vor große Herausforderungen. Ein Grund für mögliche Verständnisschwierigkeiten sind sogenannte Fehlvorstellungen, wie z.B. die Stromverbrauchsvorstellung, die oftmals im Widerspruch zu den tatsächlichen physikalischen Konzepten stehen.

Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekts der Universität Tübingen wird ein dreistufiger Multiple-Choice-Test entwickelt, der Fehlvorstellungen in der Elektrizitätslehre in der Breite erfassen kann. Perspektivisch wird der Test nicht nur dazu dienen, die Kompetenzstände der Lernenden zu erheben, sondern auch die Grundlage für gezielte adaptive Unterstützungsangebote im Studium zu schaffen. Diese sollen Lehramtsstudierende forschungsbasiert dazu qualifizieren, die Elektrizitätslehre lernwirksam unterrichten zu können.

Für das Forschungsvorhaben wird eine Doktoran:innenstelle eingerichtet, die u.a. von Jun.-Prof. Jan-Philipp Burde als Doktorvater begleitet wird. Jan-Philipp Burde hat die Juniorprofessur für Physik und ihre Didaktik an der Universität Tübingen inne, die von der Vector Stiftung gefördert wird. Die Doktorand:innenstelle dient der Stärkung der interdisziplinären Special Interest Group „Kompetenzmodellierung und -entwicklung“. Das Projekt fügt sich somit ausgezeichnet in die Forschungsstruktur der TüSE (Tübingen School of Education) ein.

Die Vector Stiftung fördert das Projekt für drei Jahre.

Weitere Informationen


Kontakt: Léonie Trick | Projektmanagerin Bildung
leonie.trick@vector-stiftung.de | Telefon: +49 711 80670-1176